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Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Tisens

Grenzenlose Begegnung in Europa

Die Abschlussklassen der Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Tisens beteiligen sich seit gut zwei Jahren am Erasmus+ Projekt „Heimat – Regionale Identität in Europa“.

v. l. n. r. · Rilind aus Ostbelgien, Jan aus Deutschland und Sofie aus Südtirol. Foto: FS Tisens
v. l. n. r. · Rilind aus Ostbelgien, Jan aus Deutschland und Sofie aus Südtirol. Foto: FS Tisens


Dabei kam es zu einem regen Austausch zwischen den Partnerschulen in Deutschland und Belgien: Gegenseitige Besuche von Schülergruppen, Lehrpersonen und Schulleitung in Düsseldorf/Mettmann, Eupen/Ostbelgien und Tisens/Südtirol mit Arbeits- und Rahmenprogramm förderten das gegenseitige Verständnis in allen Belangen.

Daumen hoch für…

  • Austausch von Jugendlichen aus unterschiedlichen Ländern, gemeinsames Arbeiten und Freizeit. Die Begegnung vor Ort kann online durch nichts ersetzt werden, das fanden am Ende des Projekts alle Beteiligten unisono. Gerade in unserer digital dominierten Zeit sind für Heranwachsende persönliche Erfahrungen besonders wichtig, um eine eigene Haltung im Leben zu finden. Denn ohne Korrektiv durch die reale Begegnung mit Menschen und Welt erhält die digital vermittelte Realität ein zu großes Gewicht und verstellt damit eine ausgewogene Wahrnehmung von sich, den anderen und der Welt.
  • Berufsbildung und Allgemeinbildung fanden beim Projekt gleichsam Eingang. Das Werkstück zum Projekt zeigt das recht eindrücklich: Die Rollup-Ausstellung mit Kurzfilmen, die über QR-Code abrufbar sind, wird mit Schulende in allen drei Regionen zugänglich gemacht. Die Stationen der Ausstellung werden zeitnah über die Schulhomepage bekannt gegeben wie das Berufskolleg Neandertal (D), Robert-Schuman-Institut (B) und die Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Tisens sowie öffentliche Einrichtungen der Regionen zählen dazu.

Abschließend muss noch einmal betont werden, dass der offizielle Projekttitel „Heimat – Regionale Identität in Europa“ erst durch die mehrjährige Zusammenarbeit unterschiedlicher Schülergruppen aus drei Regionen – Nordrhein-Westfalen, Ostbelgien und Südtirol – mit authentischen Inhalten samt Reflexion gefüllt wurden. Durch diesen intensiven Prozess mit viel Auseinandersetzung war das gesamte Projekt zu jedem Zeitpunkt authentisch und nahm bis zum Schluss Fahrt auf. Das Endprodukt kann sich sehen lassen – es ist jung, dynamisch, kraftvoll und lässt Hoffnung auf eine gute Zukunft aufkommen.