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Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Tisens

Erasmus+ Projekt Heimat

17.09.2023 | News | Pressespiegel | Projekte | Events

Projekt „Heimat…“ zu Gast in Tisens

Erasmus+ Projekt Heimat. Foto: FS Tisens

Einblicke in die Südtirol - Projektwoche „Heimat und Marketing“ vermittelt ein Video dazu, das auf dem YouTube-Kanal der Schule abrufbar ist

In der Woche vom 18. – 22.09.2023 machte das EU-Programm Erasmus+ mit dem Projekt „Heimat – regionale Identität in Europa“ Station in Tisens. Nach Modulen in Deutschland und Belgien zu Heimat und Sprache sowie Medien folgte in Südtirol Heimat und Marketing. Die Koordination für Heimat und Marketing übernahm die Fachschule für Hauswirtschaft und Ernährung Tisens, die ihrerseits bereits im letzten Schuljahr im Berufskolleg Neandertal in Mettmann/Düsseldorf und im Robert-Schuman-Institut in Eupen/Ostbelgien zu Gast war.

Begegnungen und Austausch 

Die Septemberwoche in Tisens war für alle am Projekt Beteiligten – Lernende und Lehrende, Schuleiterinnen - und darüber hinaus für die gesamte Tisner Schulgemeinschaft eine intensive Zeit des Austauschs mit unterschiedlichsten Begegnungen. Das Wochenprogramm räumte dafür auch den dazu nötigen Freiraum ein. So folgte nach den arbeitsintensiven Vormittagen mit Workshops und Expertengesprächen jeweils ein Nachmittag-und Abendprogramm, bei dem Land und Kultur unmittelbar erlebbar waren, soziale Kontakte geknüpft wurden und sich der Wissenshorizont erweiterte. Ob in der Lehrküche beim Zubereiten von traditionellen Gerichten oder bei der Wanderung zum St. Hippolyt – Kirchlein in Naraun, beim Tanz- oder Grillabend an der Fachschule Tisens, beim Besuch von Bozner und Meraner Sehenswürdigkeiten mit Tisner Schüler*innen – Guides oder bei der Gardasee-Fahrt, Austausch und Begegnung waren überall präsent und wirkten sich überaus positiv auf die Projektarbeit aus.

Heimat und Marketing

Sowohl für die Tisner Fachschüler*innen als auch für ihre Partnerschüler*innen aus Deutschland und Belgien brachte die Auseinandersetzung mit Heimat und Marketing so manchen Aha-Effekt. Bereits der Vortrag von Dr. Felix Ninz in der Handelskammer Bozen zu Wirtschaft in Südtirol überraschte besonders die belgischen und deutschen Projektteilnehmenden. War doch Südtirol für sie bis dato in erster Linie eine beliebte Ferienregion, das damit verbundene Know-how blieb eher außen vor. Noch greifbarer wurden diese Zusammenhänge beim Besuch der IDM Südtirol: Carmen Tasser bereitete die Marke Südtirol für ihr junges Publikum griffig auf und Paul Zandanel brachte das Agrarmarketing mit Südtiroler Qualitätsprodukten auf den Punkt. Am Tag darauf stieß die Erasmus+ - Gruppe dann auch noch bei der Führung durch das Quellenhof Luxury Resort Lazise auf Südtiroler Qualitätsprodukte. Damit schloss sich der Kreis aus Theorie und praktischer Umsetzung. Die Aufarbeitung der Marken in den Partnerländern – Neanderland, Ostbelgien und Marke Südtirol – erfolgt beim vierten Modul, im Februar 2024 in Deutschland. 

Heimat auf Reisen

Die interaktive Ausstellung zu Heimat nimmt Formen an. Die Roll-ups mit QR-Codes in Arbeit vermitteln junge Einblicke in die Thematik Heimat mit ihren vielen Facetten: Kulinarik, Sprache und Dialekt, Feste, Traditionen, Architektur und Sehenswürdigkeiten, Wirtschaft, Arbeits- und Lebenswelt von Jugendlichen in den drei Regionen. Mit Juni 2024 gehen die Roll-ups zu Heimat auf Reisen: Schulen in Nordrhein - Westfalen, Ostbelgien und Südtirol können die Wanderausstellung an ihre Schulstandorte holen. Die Projektpartner aus Deutschland, Belgien und Südtirol profitieren ungemein vom Erasmus+ - Projekt „Heimat – regionale Identität in Europa“: Der Blick auf die eigene Schul- Arbeits- und Lebensrealität wird durch Vergleich und Außensicht korrigiert und erweitert. Genau dazu haben Partnerschülerinnen im Juni 2024 die Möglichkeit, sie planen nämlich nach der Woche in Tisens ihr Schülerpraktikum in Südtirol zu absolvieren.